Auch, wenn die letzte Runde des Wettbewerbs schon vor Weihnachten endete, wollen wir jetzt noch einmal den Schülern der McFair-AG des Gymnasium Dionysianum zu ihrem Gewinn gratulieren.
Das Preisgeld wird für eine bessere Ausstattung des McFair-Shops eingesetzt sowie für mehrfach verwendbare Fenster-Sticker, die in der kalten Jahreszeit in den Klassenräumen ausgehängt werden und auf Klimaschutz hinweisen.
Außerdem haben sie einen Verkaufswagen für McFair-Artikel bei den Caritas-Behinderten-Werkstätten in Auftrag gegeben.

Schüler der McFair-AG freuen sich über ihren Gewinn

Die Schüler- Genossenschaft der Gesamtschule Holweide hat mit 751 Votenden die ersten 250;- Euro gewonnen! Macht mit bei der zweiten Rund. Voting Ende ist dann der 22.12.12.

"Ökologie und Gerechtigkeit"


Von Tim Krüger

Ich denke oft darüber nach welche Folgen unser gesellschaftliches Handeln auf unsere Umwelt und Mitmenschen haben kann, und wie wichtig es ist, sich als Einzelperson umweltbewusst und sozial zu engagieren.

Jahrtausende lang hat die Menschheit unsere Umwelt geschädigt und die Menschen sich gegenseitig ausgebeutet. Doch im letzten Jahrhundert entwickelten immer mehr Menschen ein Bewusstsein für Ökologie und Gerechtigkeit und kämpften für ihre Ideale. Sie setzten sich mit ihrem Leben für die Verwirklichung ihrer Ideen ein und erreichten teilweise ihre Ziele.

 

„Der Ökologische Fußabdruck“

Ein Bericht von Marvin Stättmayer

Der ökologische Fußabruck besteht aus vier wichtigen Bereichen. „Ernährung“, „Mobilität“, „Wohnen“ und „sonstigem Konsum“. Der größte Teil des Fußabdruckes ist „Ernährung“ mit 35 Prozent. Für mich ist dieser Teil der wichtigste. Man muss einmal überlegen, wie wenig Geld Deutschland im Vergleich zu anderen Ländern (z.B. Italien, Frankreich) für die „Ernährung“ investiert, Deutschland schwimmt meiner Meinung nach im Geld und versucht was dieses Thema betrifft, an allen Ecken und Enden zu sparen. So wie ich das sehe, raubt Deutschland die ganzen armen Kaffeebauern nur aus und speist sie mit Pennys ab. Ist das zukunftsfähig?

Im März wurden drei neue Schülerfirmen gegründet. Am 20.03.2012 waren wir in Rheine, am 29.03.2012 in Neuss und am 30.03.2012 in Köln und haben ein Schülerfirmen-Seminar organisiert. Insgesamt nahmen 51 SchülerInnen aus den Klassen 8 bis 10 teil. Die Referenten Hendrik Meisel und Annelie Sieveking vom Eine Welt Netz NRW hatten praktische Tipps und interessante Einblicke in das Thema Nachhaltigkeit dabei. Gefördert wurden die Seminare von der Stiftung Umwelt und Entwicklung NRW. Es gab interessante Filme, Recherchen zum Thema internationaler Handel, leckere fair gehandelte Schokolade und praktische Anleitungen für junge Unternehmer.

Am Gymnasium Dionysianum Rheine gibt es bereits eine AG, die in der Pause fair gehandeltes Schulmaterial verkauft. Die 8. Klassen wollen die AG nun zu einer richtigen Schülerfirma ausbauen mit professioneller Kapitalakquise, Buchhaltung und Personalmanagement. Für die Jungunternehmer aus Rheine stehen nach den Osterferien die Punkte Werbekampagne, Recherche einer günstigeren Verkaufsfläche, Ausweitung des Warenangebotes und die Ausweitung der Verkaufszeiten auf dem Programm. Um Kunden zu gewinnen, soll auf jeden Fall der Bekanntheitsgrad der Firma größer werden. Wir drücken die Daumen und würden uns freuen wenn es auch einen Bericht und Tipps auf der Homepage geben würde.

Die Gesamtschule an der Erft in Neuss hat ebenfalls eine sehr erfolgreiche Schülerfirma. Fair gehandelte Rosen und eine faire Alternative zum Katinenessen gab es bereits. Die AG hat die wichtige Erfahrung gemacht, dass nicht alle Produkte auf dem Schul-Markt gleich gut ankommen. Hier stehen auf jeden Fall Marktrecherche und die Suche nach der optimalen Verkaufsfläche an. Eine neue Idee aus dem Seminar ist der Verkauf von fair gehandelten Schulmaterialien. Für den Einkauf der neuen Produktlinie steht schon ein Kapitalstock bereit. Die angehende Schülerfirma steht allerdings vor der schwierigen Aufgabe des Wissenstransfers und des Generationenwechsels. Die 10. Klasse, die bisher die Projekte geleitet hat, ist der Abschlussjahrgang und wird die Schule bald verlassen. Höchste Zeit für die 8ten Klassen die Firma zu organisieren, ein neues Team zu bilden und sich das Know-How der bisherigen Firmenleitung anzueignen. Wir drücken die Daumen!

Die Gesamtschule Köln-Holweide ist der Senkrechtstarter im Geschäft. Sie haben mit ihrem perfekt organisierten Weltladen und angeschlossenem Cafe bereits das professionelle Know-How für die Gründung einer Schul-Weltladen-Kette erreicht. Der optimal gelegene Raum mit liebevoller Gestaltung und die clevere Verbindung von Einkaufen, Gemütlichkeit, Geschenke-Bummeln und Geselligkeit ziehen die Kundschaft magnetisch an. Besonders die gut ausgebildeten Fach-Kräfte, die sich perfekt im Welthandel auskennen und die vielen gut aufbereiteten Informationen und Werbeposter unterstreichen das Engagement. Der Weltladen und sein Team ist ausgezeichnet als „Offizielles Projekt der UN-Weltdekade für nachhaltige Entwicklung“. Außerdem gibt der Weltladen Jahresberichte heraus und hat einen professionellen Webauftritt.

Als nächstet sind die Lehrer dran! Gefördert von der Stiftung Umwelt und Entwicklung NRW und in Zusammenarbeit mit der Natur- und Umweltschutzakademie NRW (NUA) bieten wir zwei Workshops an: "Das Gute Leben mit einem fairen Fußabdruck" - eine Einführung in zukunftsfähige Lebensstile auf der Basis von einem realen Hektar mit Wolfgang Pekny. Sagt euren Lehrern und Lehrerinnen Bescheid! Alles über den Workshop gibt es hier.

Wir haben ein Interview mit Marvin Stättmayer aus der 7e der Theodor-Heuss-Realschule aus Kornwestheim geführt, der stellvertretend für das gesamte Fair Future-Botschafter Team der 7e gesprochen hat.
Das Team hat am 4. November 2011 mithilfe eines Marktstandes auf dem Wochenmarkt in Kornwestheim auf den ökologischen Fußabdruck aufmerksam gemacht...

Fair Future: Erzählt doch mal was über euer Botschafter-Team, wie viele seid ihr, wie alt seid ihr und wie seid ihr überhaupt darauf gekommen, ein Projekt für Fair Future durchzuführen?

Marvin: Unser Team besteht aus 14 Mitgliedern und wir sind alle zwischen 13 und 14 Jahre alt.
Nachdem wir bei uns an der Schule die Fair Future-Schau gesehen hatten, war unser Interesse geweckt und wir beschlossen selbst etwas für eine faire Zukunft zu tun. Daraufhin versuchten wir so viele Mitschüler wie möglich aus unserer Klasse zum mitmachen zu motivieren.

Hollywood in Crailsheim: Der Ökologische Fußabdruck aus Sicht der Nachwuchs-Regisseure

Über 600 Schüler besuchten im letzten Jahr die Veranstaltung der bundesweite Bildungskampagne „Fair Future – Der ökologische Fußabdruck“ in Crailsheim. Die Stadtwerke Crailsheim unterstützten die Veranstaltungen und hatten im Anschluss eine super Idee: sie riefen einen Film-Wettbewerb aus und stifteten Geldpreise für die Klassenkassen.

Die Stadtwerke Crailsheim haben aus den Einsendungen des Lise-Meitner-Gymnasiums, des Albert-Schweitzer-Gymnasiums und der Realschule zur Flügelau am 8. Januar die Gewinner mit Geldpreisen ausgezeichnet. Die Jury hatte es dabei nicht leicht. Die Nachwuchs-Regisseure haben mit Kreativität, Witz und Hollywood reifen Action-Szenen ihre Beiträge gewürzt.

Gewonnen hat die 10a des Lise-Meitner-Gymnasiums. Der zweite Preis geht an die 10b des Albert-Schweitzer-Gymnasiums und der dritte Platz an die 10a des Albert-Schweitzer-Gymnasiums.

Hier geht es zum Artikel in der Südwest-Presse.

Vielen Dank für diese tolle Aktion und die Teilnahme aller Film-Teams!

Wir freuen uns auf weitere Ideen aus Crailsheim und natürlich auch aus anderen Schulen und Regionen!

Wir haben am 4. November 2011 einen Informationsstand zum Ökologischen Fußabdruck auf dem Markt in Kornwestheim aufgebaut. Unser Informationsstand war sehr erfolgreich und wurde wirklich sehr gut besucht. Die Besucher waren begeistert das es so eine tolle Organisation überhaupt gibt. Sie zeigten große Begeisterung und Interesse.

Wir gaben unser Bestes, um jeden Markt Besucher den Ökologischen Fußabdruck zu Vermitteln und ich denke, das ist uns sehr gut gelungen. Auch die komplette Innenstadt wurde von uns auf den Kopf gestellt. Fair Future machte schnell einen großen Rundgang durch unsere ganze Stadt Kornwestheim.